Severin Hohler sagt NEIN zur Kündigungsinitiative

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Severin Hohler

Severin Hohler

Mitglied GL, GastroSuisse

Das Gastgewerbe leidet bereits unter einem Fachkräftemangel. Eine weitere Einschränkung der Zuwanderung würde die Rekrutierung von Mitarbeitenden massiv erschweren. Betriebe müssten schliessen. Die Hälfte der Arbeitskräfte im Gastgewerbe stammen aus dem Ausland. Rund 70 % dieser Personen kommen aus dem EU-/EFTA-Raum. Infolge der demografischen Entwicklung wird die Schweiz zukünftig auf die Zuwanderung angewiesen sein, um systemrelevante Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.

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Darum geht es

Die radikale Kündigungsinitiative der SVP ist eine rein symbolische Problembewirtschaftung. An der illegalen Migration ändert sie nichts. Stattdessen schränkt sie den Zugang auf dringend benötigte Arbeitskräfte drastisch ein, indem sie die Personenfreizügigkeit kündigt. Die Personen fehlen im Gesundheitswesen, auf den Bauernhöfen, in der Gastronomie und der Industrie. Die Folgen treffen uns alle: Wartezeiten für wichtige Dienstleistungen nehmen stark zu. Die Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen wird gefährdet. In der Schweiz steigen die Preise noch stärker. Diese Wohlstandsbremse muss entschieden abgelehnt werden.

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